Als Wildbienen bezeichnet man sämtliche Arten der Bienen welche nicht als Nutztiere zur Honiggewinnung gehaltenen werden. Tiefgreifende und sehr anschauliche Information zu diesem Insekt finden man auf der Webseite von Hans-Jürgen Martin aus Solingen.
Anbei ein paar Beispiele welche Wildbienenarten welchen Röhrendurchmesser benötigen.
2-4mm Löcherbienen, Scherenbienen, Maskenbienen, Grabwespen und Goldwespen.





Fotos Uwe Steigemann (Grabwespe Pixaby ohne Autorenangabe)
4-6mm Blattschneiderbienen, Seidenbienen, Rostrote Mauerbienen, Lehmwespen,



Fotos Uwe Steigemann, Seidenbiene Image by esiuL from Pixabay
6-8mm Gehörnte Mauerbienen, Rostrote Mauerbienen


Fotos: Uwe Steigemann
Standort:
- An einem sonnigen Platz vor Wind und Regen geschützt
- Ideal ist eine Ausrichtung nach Südosten
- In der Nähe von Kräutern, blütenreichen Pflanzen, einheimischen, Sträuchern und Bäumen. Wildbienen haben keinen großen Flugradius
- besetzte, nicht Nisthilfen niemals umhängen
- Es ist keine Reinigung notwendig, das machen die Insekten selbst
- im Winter ist kein Frostschutz notwendig, im Gegenteil sogar schädlich da Schimmel entstehen kann. Insekten haben einen natürlichen Frostschutz im Blut.
Die meisten Bewohner von Nisthilfen sind tatsächlich einheimische Wildbienen zu verwenden sind hier in erster Linie Schilfhalme (Schilf darf in der Natur nur im Winter geschnitten werden), Bambus oder Pappröhren (mit geschützt, da diese schimmeln können) sowie hohle Pflanzenstängel alle Art aus unserem Garten. Hier in erster Linie von Stauden Holunder Brombeere, auch wenn diese bereits mit Marc gefüllt sind. Hier kümmern sich die Insekten selbst um ihre Brutkammern.
Es ist darauf zu achten, dass Nisthilfen immer nur für eine Insektenart gestaltet werden.
Zum Beispiel nur für Wildbienen nur für Schmetterlinge nur für Hummeln. Nur für Spinnen, nur für Asseln nur für Ohrwürmer und so weiter. Gemischten Nisthilfen sind nicht gut geeignet und kontraproduktiv daher hier häufig die natürlichen Feinde der Wildbienen sich mit einnisten.
Zudem bedarf jede Tierart eine eigene Höhe der Nisthilfen.
Käfer, Spinnen, Hummeln und Asseln benötigen Bodennähe. Schmetterlinge etwa ein bis 1,20 m.
Und Wildbienen ab 1,50 Meter bis maximal 2 Meter.
Es lohnt sich jedenfalls mal dort „vorbei zu schauen“
Auch sehr Informativ. Wildbienen in Dörfern Band 1 und Band 2.
Landesamt für Umweltschutz Thema Wildbienen
Landesamt für Umweltschutz Infobroschüren
Wunderbarer Film bei Arte über Wildbienen


