Rotbuche

Der Baum des Jahres

Die Rotbuche (Fagus silvatica)

Die Rotbuche ist ein typischer Baum in der Rhön – wenn nicht sogar der Baum der Rhön. Oftmals stehen die Buchen auch alleine und wurden früher gerne von Schäfern und Viehhirten als Schutz vor Wind und Wetter genutzt. Daher auch der Name HUTEBUCHE. Von diesen gibt es viele wunderschöne sehr alte Exemplare in der Rhön.

Früher war der Brotbaum der Rhön die Rotbuche, bis diese zur Verwertung in den Eisenhütten und zum Schiffsbau stark abgeholzt wurde. So haben wir heute kaum noch alte unberührte Buchenwälder in der Rhön.  Den größten Buchen-Urwald gibt es wohl noch im Landkreis Bad Kissingen, den Lösershag und im Nordhessen den Dreienberg bei Friedewald, sowie in Bayern den Eisgraben entlang.

Leider sind auch in der Rhön durch die letzten trockenen Jahre die Buchen stark durch Trockenheit geschädigt. 

Als Hartholz ist die Buche sehr beliebt als Bauholz und aber auch als Feuerholz. 

In dichten Wäldern kann die Buche eine Höhe von bis zu 50 Metern erreichen. Bei einem Alter von bis zu 200 Jahren kann die Buche an guten Standorten einen Jahreshöhenzuwachs von 40 bis 200 cm erreichen. Damit kann sie am Boden eine Fläche von bis zu 600qm beschatten. 

Die Rinde ist fast glatt und diese Markierungen an der Rinde nennt man Chinesenbärte. Das sind Narben der abgestorbenen Äste. 

In großen Naturnahen Gärten sind Buchen durchaus willkommen. Allerdings sollte man bedenken sie ist ein Flachwurzler und im Wurzelbereich wird es immer schattig sein und stark verwurzelt. 

Übrigens: Von der Rotbuche sind viele Teile Essbar und sehr gesund:
Angefangen vom Keimling, über die frischen Blätter, Natürlich die Nüsse der Bucheckern, aber auch aus der Rinde kann man verschiedenes gewinnen.

Rotbuche im Sommerkleid

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Die vierblättrige Einbeere

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Blauglockenbaum

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Gartenschläfer

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Kartoffel

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