Nachfolgend fünf Trends, die die ökologische Kompetenz zum wahren Statussymbol werden lassen.
Hallo Wildnis und tschüss Zierrasen.
Der Trend viele Gartenbesitzer geht tatsächlich immer weiter in Richtung Natur, Nahegärten und Wildnis oder zumindest wilde Ecken.
Das Symbol des englischen Zierrasens, der ein zweimal die Woche gemäht wird, nimmt glücklicherweise stark ab. Das hat natürlich verschiedene Grün.
Zum einen erspart ein naturnah Garten erhebliche Mäh arbeiten, es finden sich eine Vielzahl mehr Insekten und andere Tiere an und ein naturnahe Garten ist viel lebhafter und klimaresistent gegenüber Hitzeperioden oder auch Starkregengüsse.
Bei vielen Gartenbesitzern hat der klassische Rasen inzwischen ausgedient stattdessen ziehen immer häufiger vor allem in den beten trockenresistente und pflegeleichte Pflanzen ein.
Die Devise weniger gießen, mehr genießen. Sparsam mit unserem Wasser umgehen, dass auch zunehmend teurer und wertvoller wird. Daher sollten schon mal in jedem naturnahen Garten genügend Möglichkeiten zum auffangen von Regenwasser vorhanden sein.
In den Gartenbau betrieben und den Fachmärkten werden auch zunehmend Klima beziehungsweise hitzeresistente Stauden angeboten. Die Nachfrage steigt hier rapide. Es ist allerdings darauf zu achten, dass soweit irgend möglich immer einheimische Pflanzen verwendet werden, denn nur diese nutzen auch unseren Insekten und Wildtieren. Exotische hitzebeständige Pflanzen mögen zwar sehr schön ausschauen nutzen, aber unsere einheimischen Insekten und Tierwelt leider gar nichts.
Bei den Stauden bieten sich hier bei den hitzeresistenten Sachen zum Beispiel an Duftveilchen, Purpursonnenhut, knotige Bergwald, Storchschnabel, Königskerze, Sommersalbei sowie auch viele einheimische Gräser an.
Auch bei dem Gehölzen und Sträuchern gibt es eine Vielzahl einheimische Arten, die gut geeignet für Trockenheit und Hitze sind und zudem wertvoll für unsere Insekten und Vögel das sind zum Beispiel.
Felsenbirne, Sanddorn, Efeu, aber auch viele andere Arten.
Ein weiterer Punkt für die erhöhte Biodiversität in unseren Gärten ist unter anderem auch darauf zu achten, möglichst wenig Fläche zu versiegeln, wie zum Beispiel Garageneinfahrten zu oder zu Pflastern. Alternativ können hier rasen Gittersteine verwendet werden oder grob Schotterflächen, die mit Rasen aufgelockert sind. Hier kann problemlos das Wasser versickern und es besteht keine Überschwemmungsgefahr und die Kanalsysteme werden bei starkem Regen nicht überlastet.
Bei der Schädlingsbekämpfung im Garten sollten wir immer auf Naturmaterialien zurückgreifen, wie zum Beispiel Natur, Jauchen oder das ansiedeln von natürlichen Feinden unserer Schädlinge, Mischkulturen oder eben naturnahe Gärten. Ein gesunder Garten heilt sich meist alleine.
Offene Bodenflächen sollten möglichst gemischt werden mit Naturmaterialien, die sowieso im Garten anfallen oder auch zum Beispiel mit Papier oder Pappe, Schnitzel, Heu, Stroh oder Film anderen Naturmaterialie.
Ein weiterer Trend, der in den letzten Jahren stark zugenommen hat und gerade auch bei jungen Leuten großes Interesse findet, ist die Selbstversorgung rund ums Jahr aus dem eigenen Garten.
Wer keinen Garten hat, kann dies aber auch gerne auf Balkon Terrasse oder Fensterbrett machen. Hier natürlich dann im kleineren Maßstab.
Zierrasen und kurze Rasen ist es sinnvoll, Wildblumen Wiesen anzulegen oder Flächen, die einfach mal ein oder zwei Jahre gar nicht gemäht werden.
Weitere Infos zu dem Thema findet ihr hier:

