Gartenschläfer

Tier des Jahres 2022 

Der Gartenschläfer (Eliomys quercinus) 

Ein Extrem seltenes und scheues Tier aus der Familie der Bilche oder Schlafmäuse. Der Bekannteste ist hier wohl der Siebenschläfer. Zur Familie gehören auch der Baumschläfer und eben den Gartenschläfer mit der „lustigen Zorromaske“. Als letzter der Familie ist die doch sehr viel kleinere und beigebraune Haselmaus zu nennen.

Alle Schläfer sind etwa so groß wie ein Hamster und mit langem buschigen Schwanz. Farbe graubraun bis bräunlich. Der Bauch leuchtet grad in der Nacht schön weiß.

Der Gartenschläfer hat etwa eine Größe von 12 bis 17 cm dazu kommen noch etwa 10 bis 14cm Schwanzlänge. Mit einem Gewicht von 60 bis 190 Gramm ist er ein Leichtgewicht im Gewirr der Sträucher. Die Nacht ist sein Zuhause. 

Alle Schläferarten leben gerne auch in Nistkästen. 

Als Allesfresser nimmt der kleine Kobold beinah alles was er bekommen kann. So mag er z.B. gerne Insekten, Würmer, Schnecken, Eier, kleine Früchte und Nüsse, Samen und Knospen.

Im Spätherbst frisst er sich einen Winterspeck an und hat dann um die 130 Gramm Körpergewicht. Er verbringt bzw. verschläft den Winter in Baumhöhlen, Felsspalten, Gebäudedecken oder Nistkästen, worin er mit viel Gras und Moos ein Nest baut.

Bei uns kommt er nur in wirklich sehr naturnahen Gärten mit Anschluß an Weinberge oder Hecken und Waldlandschaft vor.

Wer aber einen solchen Zwerg in seinem Garten sieht, kann von Glück sprechen.

Text: U.Steigemann
Quelle: BUND Steckbrief Gartenschläfer

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