Blauglockenbaum

Die Stadtpflanze 2022

Der Blauglockenbaum (Paulownia tomentosa)

Herkunft: Zentral und Westchina. Wurde um 1830 nach Europa eingeführt. Bisher galt er bei uns nur als Zierbaum. Seit ein paar Jahren wird er Baum vom Forst auch in unseren Wälder gepflanzt, da dieser sehr stabil gegenüber des Klimawandels ist und sehr wertvolles Holz hat. Vor allem lange trockene Perioden kann er gut abhaben. Feuchte und Kühle hingegen mag er nicht so.

Das Laub des Kiri-Baumes, wie man ihn auch nennt, treibt recht spät im Juni erst aus. Dafür bekommt er recht rasch sehr große herzförmige bis 30 cm große Blätter. Das Laub ist pelzig und weich anzufassen sehr dunkel in der Farbe.

Zusammen mit dem Laub erscheinen auch die glockenförmigen violetten Blüten, die nach Vanille duften. Die Blüten enthalten sowohl Pollen als auch Nektar für unsere Insekten, die den Baum auch bestäuben.

Der Blauglockenbaum bildet eine rundliche gleichmäßige Krone mit kräftigen dicken Ästen aus. Die Rinde ist glatt und hellgrau bis hell braunlich. Die Stämme bleiben verhältnismäßig dünn mit einem maximalen Brusthöhendurchmesser von 60cm. Er kann bei guten Verhältnissen im Jahr bis 3 Meter Höhe zulegen.

Sein Holz ist von hervorragender Beschaffenheit und leicht zu bearbeiten. Gut maschinell verarbeitbar und wird gerne für den Möbelbau, Konstuktionsbau, Böden, Musikholz und Kunstschreinerei eingesetzt. In Deutschland wird der Baum gerne auch zur Energiegewinnung in der Kurzumtriebskultur angebaut. Die Samen sind etwa bis zu 4,5 cm lange eiförmige Nüsschen in denen sich bis zu 2000 kleine Einzelsamen mit Flügeln befinden können.

Quelle: Wikipedia; die Forstpflanze.de

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